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Projektidee und sozial-ethische Bewegung der Autorin:
EMPATHIE-Zeitschrift mit anonymisierten Geschichten realer Personen
S w i s s    S o c i a l   E m p a t h y   P r o j e c t 

"Was Leute an sich tragen,
ist wichtiger geworden, ​als was sie in sich tragen;
​was sie vorgeben beliebter, als was sie zugeben;
​was sie darstellen interessanter, als was sie sind;
​wie sie auftreten attraktiver, als wofür sie eintreten."
(Sanela Tadic)


Projekt: EMPATHIE-Zeitschrift für eine sozial-ethische Bewegung

Dieses neu- und einzigartige Sozialprojekt, in Form einer Print- und/oder Online-Zeitschrift (non- bzw. low-profit), in der "literarischer" und vor allem "empathischer" Journalismus angewendet werden soll, befindet sich im Aufbau. Zurzeit werden Interviews geführt und die ersten Reportagen von empathisch arbeitenden Menschen verfasst. In einem nächsten Schritt geht es darum, bestimmte Lebensabschnitte oder Porträts wirklicher Menschen und ihres Alltags in literarischer Form (anonym bzw. fiktionalisiert) wiederzugeben und in Kurzgeschichten zu erzählen ("StorySelfies"). Ein Aufruf über Medien, in der das Projekt angekündigt wird, soll immer mehr Menschen dazu bewegen, anonym von sich und ihren Themen zu erzählen. Angefangen in der Schweiz und – so die Vision – weiterführend über die Grenzen hinaus (Deutschland, Österreich, Europa und wer weiss… vielleicht sogar weltweit). Symbolisch dafür, dass wir wieder gemeinschaftlich denken und fühlen sollen. Egal wo und wer wir sind. Der Tendenz zur separierenden Geisteshaltung und Empfindung im privaten und geschäftlichen Alltag, auf hierarchischer, politischer, nationaler und kultureller Ebene entgegenwirken. Mit Empathie für uns und andere, wodurch wir alle nur profitieren können. Profit im Sinne von innerer Erfüllung und Bereicherung.

 

Swiss Social Empathy soll ein Synonym und ein Beispiel dafür sein, dass sich Geschichten, von denen die Zeitschrift berichtet, nonstop unter uns ereignen, und dass wir unsere Mitmenschen (Partner, Kinder, Familie, Freunde, Berufskollegen, Nachbarn) mit demselben Wohlwollen betrachten und wahrnehmen könnten/sollten wie die Helden in Büchern und auf Kinoleinwänden. Wir müssen nur genauer hinsehen, uns Zeit nehmen, zuhören, Fragen stellen – unsere naturgegebene Empathie leben. In einer Zeit, in der das Wesentliche in uns Menschen scheinbar zunehmend von Dingen, Waren, Geld, Maschinen, oberflächlichen Denkmustern und unterdrückten Emotionen dominiert zu werden scheint, ist es ungemein wichtig, dass wir daran erinnert werden, miteinander offen zu sprechen, einander vorbehaltlos zuzuhören und aufmerksam ineinander zu lesen…  

 

Ziel des Projekts ist somit die gesellschaftliche Förderung der authentischen Selbst- und Fremdwahrnehmung. Die Literatur (und die Kunst) tut das schon sehr lange... aber warum nur Figuren erfinden, wenn wir täglich unsere eigene Geschichte erleben, die sich mit den Geschichten anderer Menschen kreuzt. Werden wir achtsamer mit uns selbst und mit anderen. Mit der Innenwelt und mit der Aussenwelt. Lesen wir auch IN UNS und in den Mitmenschen. Wie in unseren Lieblingsbüchern, deren Figuren uns interessieren und uns nahe gehen. Nehmen wir an den vielen Leben auf der Welt teil, die uns umgeben - und die echt sind und wirklich passieren. Der schrumpfenden Kommunikation unter den Menschen zum Trotz – entgegen der wachsenden Einsamkeit, Isolierung und Gleichgültigkeit in der modernen Gesellschaft. Kommen wir einander wieder näher. Persönlich, interessiert und aufrichtig. Mit Gefühl und Verständnis.

 

Auf meiner Website ist das literarische Empathie-Projekt detailliert vorgestellt – mit der Möglichkeit zu Feedbacks aller Art für eine gezielte Optimierung der Zeitschrift und für den Aufbau einer parallelen Website, auf der die Leserschaft Kommentare zu den Beiträgen in der Zeitschrift hinterlassen und sich in einem anonymisierten Chat-Raum austauschen kann.

 

Zur Verwirklichung dieses vielleicht unüblichen, aber notwendigen Projekts, wird es in den Medien präsentiert werden müssen, um die Menschen zu erreichen – und um zu erfahren, wie es ihnen geht und was sie bewegt. Eine benutzerfreundliche Website soll die Projektbeiträge ankündigen und eine Gesprächsplattform bieten, aber das Herzstück – die Empathie-Zeitschrift – soll es nur als Printausgabe geben und günstig angeboten werden. Auch dies unüblich im digitalen Wandel. Das gedruckte Wort, der greifbare Text in den Händen bedarf vielleicht aber einer Renaissance. Dort, wo es darum geht, etwas nicht schnell, flüchtig und oberflächlich in paar Minuten zu konsumieren, sondern als etwas Besonderes, Wichtiges bei sich tragen und erleben zu können. Wie ein Buch, dessen Geschichte uns bewegt – und die Figuren darin und ihr Schicksal uns etwas bedeuten.

 

Langfristig träume ich davon, künftig diese Zeitschrift in Zusammenarbeit mit anderen Mitarbeitenden zu gestalten, durch neue Ideen zu erweitern und eine kleine unabhängige Redaktion zu gründen. Und zwar soll keine Skandal-, Sensations- und Boulevard-Presse gedruckt werden und der Umsatz nicht im Vordergrund stehen, sondern das menschliche Einfühlungsvermögen und die Freiheit, das Innenleben in Worte fassen zu dürfen. Nicht weil man berühmt oder reich ist, sondern weil jeder auf diese Welt gekommen ist, um wahrgenommen zu werden – und andere wahrzunehmen.

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KURZPRÄSENTATION DES PROJEKTS                           (Übersicht Projektinhalt)

PROJEKTKONZEPT "SWISS SOCIAL EMPATHY"      (Impulse - Idee - Vision)

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REPORTAGEN ÜBER EMPATHISCHE MENSCHEN (inkl. Interviews)

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StorySelfies

ANONYME WAHRE GESCHICHTEN (fiktionalisiert und literarisch erzählt)

(in Arbeit)
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"Der Mensch sehnt sich danach, authentisch zu bleiben.
Und doch lebt er zögernd und verschlossen.
Wie schwierige Bücher, die fürchten,
sich Ahnungslosen und Unvorbereiteten offenzulegen."
(Sanela Tadic)


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